Trekking in Nepal

Das Tempo

Langsam, langsam... ist wohl der beste Tipp überhaupt.

Wichtig ist, dass dein Trek zu einem angenehmen Erlebnis wird, an das du dich gern erinnerst. Es gibt ein paar Dinge, die du beachten solltest, damit es auch so wird.
Als goldene Regel solltest du immer beachten, dass du entspannt unterwegs bist. Es geht nicht darum, irgendwo als Erster anzukommen. Es macht auch keinen Unterschied, ob du am nächsten Camp um 14:00 oder um 17:00 Uhr eintriffst.
Vielmehr solltest du versuchen, mit möglichst vielen angenehmen Eindrücken und möglichst erholt anzukommen.
Genieße die Zeit, mach Pausen an schönen Views, sei entspannt.

Trekking in großer Höhe

Gokyo

Die Seen von Gokyo.

Beim Trekking in Höhen ab 3.000 Metern verbraucht dein Körper zunehmend mehr Energie, um sich der Höhe und auch der Kälte anzupassen. Beim Rumsitzen auf 5.000 bis 6.000 Metern Höhe verbrauchst du bis zu 5.000 Kalorien am Tag. Die zumeist angenehme Folge ist: Gewichtsabnahme.

Während dieser Zeit läuft ein Programm in deinem Körper ab, dass rote Blutkörperchen Hämoglobin (kurz HB) produziert, um sich auf die neue Umgebung einzustellen. Das HB ist für den Sauerstofftransport in deinem Blut zuständig. Je mehr, desto besser. Dieser Ablauf verbraucht sehr viel Energie und durch evtl. dauerhafte Überanstrengung verlangsamt sich dieser Prozess.

Grundsätzlich passt sich jeder Köper auch an extreme Höhen an. Bei dem einen dauert es etwas länger und bei dem anderen nicht. Der Genuss von Alkohol, Überanstrengungen oder zu wenig Schlaf verlangsamen diesen Prozess.
Das Risiko an Höhe zu erkranken steigt.
Dass du dich der Höhe gut anpasst (akklimatisierst), ist das wichtigste überhaupt.

Tipp:

Es ist ratsam, jeden Tag nachdem du dein Tagesziel erreicht hast, nach einer kurzen Pause erneut loszugehen und etwas Akklimatisation zu betreiben. Schnapp dir eine Kanne Tee und steige - vom deinen Schlafplatz aus gesehen - min. 100 Meter höher. Nach einem kurzem Picknick auf der Höhe wieder zurück zum Camp/Lodge.
Das signalisiert deinem Körper, dass es noch höher gehen wird und er stellt sich während des Schlafens besser darauf ein.

Climb high, sleep low und ...immer schön langsam

Bitte lese in diesem Zusammenhang unsere FAQ zum Thema Höhenkrankheit

Trinken sollte zum Hobby werden!

Wasserfall bei Jagat

Auf den Weg nach Manang, kreuzt man diesen schönen Wasserfall.

Dehydrierung (zu wenig trinken) begünstigt Anfälligkeit auf Höhenkrankheit. Ab 4.000 Meter ist die Luft sehr trocken und auch kalt. Die Tatsache, dass du eine erhöhte Atemfrequenz hast, trocknet dich über deine Atemluft sehr schnell aus. Die Folge sind zumeist Kopfschmerzen und Leistungsabfall.
Achte immer darauf, dass du genug zu trinken dabei hast. Entweder kaufst du dir an einer Lodge Mineralwasser oder lässt dir in deine Thermo oder Alukanne Teewasser geben.

Du kannst dir auch alle paar Meter Wasser aus der Natur holen. Einfach Wasser abfüllen, ein Drops Mircopur dazu und fertig ist ein lecker Getränk. Mittlerweile gibt es relativ viele sog. "Certified Drinkingwater Stations", wo du Wasser für ein paar Cents bekommst. Der Erlös kommt meistens dem Dorf zugute.

Egal wie, wo, was - Trinke immer viel!

Pro zwei Stunden Trekk einen Liter einplanen.

Der Tagesrucksack

Bauern bei Dharapani

Bauern gesehen bei Dharapani, Nepal.

In einem typischen Tagesrucksack befinden sich normalerweise folgende Dinge:

  • Trinkflasche(n)
  • Taschentücher (Toilette)
  • Fotoapparat
  • Ladung Kekse für den kleinen Hunger
  • Ein Fleece, falls es kalt wird
  • Wenn Regen abzusehen ist, eine leichte Regenjacke
  • Kleine Erste Hilfe

Immer mitzuführen:

  • Dein Reisepass

Fünft größter Anbieter in Nepal
2015/2016
(1.100 Agenturen im Vergleich)

Bei uns reist Du sicher nach
euröpäischem Reiserecht

Wir werden empfohlen
von Reise und Preise

Login